Folge 10: Winzer in Bayern

Shownotes

In dieser Folge nehmen wir dich mit in die Welt des Weinbaus: vom Arbeiten im Weinberg über die Traubenlese bis hin zur Verarbeitung im Keller. Denn Winzerinnen und Winzer begleiten den gesamten Weg – von der Rebe bis ins Glas. Dabei verbinden sie traditionelles Handwerk mit moderner Technik und einem feinen Gespür für Qualität.

Was macht die Ausbildung so besonders? Welche Fähigkeiten lernst du? Und wie fühlt es sich an, im Rhythmus der Jahreszeiten zu arbeiten und ein eigenes Produkt entstehen zu sehen?

Freu dich auf persönliche Einblicke, spannende Infos und praktische Tipps rund um den Einstieg und die Karriere im Weinbau.

Das Gespräch führt Heike Zeller. Unsere Gäste sind Klara Zang und Sebastian Rudloff.

Keine Folge verpassen? Dann abonnier uns!

Weitere Infos und Links: https://www.stmelf.bayern.de/bildung/agrarbereich/winzer-winzerin/index.html https://www.lwg.bayern.de/weinbau/bildung_beruf/index.php

Musik-Track: Good Luck Musik von www.fiftysounds.com/de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich finde es einfach wunderschön, seinen eigenen Wein zu machen.

00:00:03: Am Ende des Tages kann man sehen, was man alles zusammen geschaffen hat;

00:00:06: was man auch als Team geschafft hat.

00:00:08: Wir geben unsere Philosophie, unser Herzblut, was wir eigentlich über das ganze Jahr mitnehmen,

00:00:13: das bringen wir in die Flasche.

00:00:15: Und ich glaube, das ist etwas ganz Wichtiges,

00:00:18: dass man auch eine gewisse Emotion und eine Leidenschaft vermittelt.

00:00:21: Und das ist etwas ganz Schönes.

00:00:23: Das ist einfach so ein schönes Ergebnis, das am Ende herauskommt.

00:00:28: Intro: Land.Schafft.Bayern – Der Podcast mit Menschen, die Bayern bewegen.

00:00:35: Herzlich willkommen zu unserem Podcast aus dem Bayerischen Staatsministerium

00:00:39: für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.

00:00:43: Bei dem Beruf, um den es heute in unserer Reihe gehen soll,

00:00:48: geht es manchmal ganz steil bergauf und manchmal ganz steil bergab,

00:00:53: Aber egal in welche Richtung es im ganzen Jahr geht –

00:00:56: am Ende kommt dabei ein absolutes Genussprodukt heraus.

00:01:01: Welches, erfahren wir gleich in unserer Runde.

00:01:04: Ich bin Heike Zeller und begrüße meine beiden heutigen Gäste,

00:01:08: mit denen wir auf den Berg und in den Keller gehen werden –

00:01:12: auch schon als kleinen Hinweis.

00:01:14: Sie haben uns auch zwei Gegenstände aus ihrem Arbeitsalltag mitgebracht.

00:01:18: Wer uns also auch zuschauen will und die Gegenstände sehen möchte,

00:01:22: kann auf YouTube rüberhüpfen.

00:01:24: Wenn ihr eh schon auf YouTube seid: Alles richtig gemacht!

00:01:26: Ihr könnt aber auch klassisch auf den anderen Podcastportalen bleiben, auf denen ihr uns gerade anhört.

00:01:32: Nun zu euch: Wer bist du, was machst du und was hast du uns mitgebracht?

00:01:37: Ich bin der Sebastian Rudloff, bin Techniker für Weinbau und Önologie,

00:01:41: komme aus Nordheim, einer schönen Weinregion mit mehr als genug Weinbergen zuhause.

00:01:48: Ich komme aus einem kleinen Familienbetrieb, was auch mein Einstieg war.

00:01:52: Ich habe quasi von meinem Vater die Passion mitbekommen

00:01:56: und die Leidenschaft dahinter kennengelernt.

00:01:59: Ich habe das Refraktometer mitgebracht.

00:02:02: Der ist für uns im Weinbau extrem wichtig für die Weinlese.

00:02:07: Damit können wir Zucker in der Beere bestimmen.

00:02:10: Vielleicht beschreiben wir kurz, wie es aussieht:

00:02:12: Es ist ungefähr handlang, hat vorne ein Metallteil,

00:02:17: da kann man am abgeflachten Teil etwas hochklappen.

00:02:20: Man hat hier eine Glasfläche.

00:02:22: Man zupft die Beere von der Traube ab und quetscht dann etwas Saft auf die Fläche.

00:02:27: Dann deckt man die Klappe wieder drauf.

00:02:30: Wenn man dann durch die Linse schaut, sieht man auf einer Skala,

00:02:36: wie viel Zucker man in der Beere hat.

00:02:42: Das gibt mir dann einen gewissen Richtwert, wie weit wir mit der Reife sind.

00:02:46: Und brauchst du so ein Refraktometer oder kannst du das auch schmecken?

00:02:49: Man kann es schmecken.

00:02:51: Man kann es auch währenddessen üben.

00:02:54: Man probiert dann auch immer eine Beere,

00:02:57: damit man nicht nur Gehalt des Zuckers hat, sondern auch eine aromatische Reife.

00:03:00: Das Instrument hilft also auch dem eigenen Geschmack weiter. Super.

00:03:05: Wer bist du, was machst du und was hast du uns mitgebracht?

00:03:07: Ich bin die Klara Zang. Ich komme aus Escherndorf und bin gerade im dritten Jahr meiner Winzerausbildung.

00:03:13: Meine Eltern haben ein kleines Familienweingut in Escherndorf.

00:03:16: Ich habe als Gegenstand eine Rebschere mitgebracht.

00:03:20: Die hat man im Weinberg immer dabei.

00:03:23: Die sieht relativ ähnlich aus wie eine Gartenschere,

00:03:26: aber sie ist vorne kürzer, habe ich den Eindruck.

00:03:28: Ja, das liegt daran, dass ich kleinere Hände habe.

00:03:30: Es gibt verschiedene Größen.

00:03:32: Die muss einem passen, wenn man viel damit zu tun hat.

00:03:35: Klara, wie bist du denn zu dem Beruf gekommen?

00:03:37: Du hast gesagt, du kommst auch von einem Familienweingut.

00:03:39: Wolltest du das schon immer machen? Wie war das bei dir?

00:03:41: Also, ich wollte das nicht schon immer machen.

00:03:43: Ich habe mich erst dafür entschieden, als ich 15 war durch verschiedene Praktika

00:03:47: in unterschiedlichen Bereichen, auch im Weinbau.

00:03:52: Dann habe ich einfach gemerkt, dass mir das liegt und Spaß macht.

00:03:56: Ich habe einfach ganz viel Freuden daran.

00:03:59: Was macht dir denn daran Spaß?

00:04:01: Es ist so vielfältig und abwechslungsreich.

00:04:05: Es wird nie langweilig.

00:04:08: Man ist draußen, man ist im Keller, man hat Kontakt zu Kunden.

00:04:11: Jedes Jahr ist anders, jeder Tag ist anders.

00:04:15: Alles ist abwechslungsreich. Das ist einfach schön.

00:04:19: Sebastian, wie war es bei dir? Wie bist du zu dem Beruf gekommen?

00:04:22: Ich habe mir unterschiedliche Berufe angeschaut.

00:04:26: Ich habe natürlich von daheim gewusst, was mich erwartet im Bereich Winzer/Weinbau.

00:04:31: War das eher gut oder schlecht?

00:04:34: Ich würde sagen weder noch.

00:04:35: Ich bin jetzt doch sehr dankbar, wie es war.

00:04:38: Es war schon schön, als Kind die Weinlese draußen mitzumachen.

00:04:43: Die ersten Berührungspunkte waren schon sehr schön.

00:04:45: Und wenn man dann richtig mitarbeitet, dann merkt man, dass es schön ist,

00:04:52: immer draußen in der Natur zu sein.

00:04:54: Ich glaube, das ist das Schöne, dass wir einfach Abwechslung pur haben.

00:04:59: Und dann kommt ja auch immer ein anderer Wein dabei raus, oder?

00:05:01: Ja, das kann man eigentlich nicht beeinflussen.

00:05:04: Es beginnt ja schon im Weinberg draußen.

00:05:07: Und dann kommt es auch darauf an, was der Winzer im Keller macht.

00:05:10: Also, man hat die verschiedenen Stellschrauben, mit denen man reagieren kann,

00:05:13: aber die Einflüsse sind erst einmal, wie sie sind, oder?

00:05:15: Ja, es gibt nie den gleichen Wein. Das wird nie vorkommen.

00:05:21: Egal, was der Winzer versucht – jeder Jahrgang wird unterschiedlich.

00:05:26: Was gibt es denn für Voraussetzungen?

00:05:27: Ihr seid viel draußen, also muss ich wahrscheinlich mit dem Wetter klarkommen, oder?

00:05:31: Wenn ich also nicht nass werden möchte oder es nicht zu kalt oder zu warm haben will,

00:05:34: dann ist das schon mal nichts für mich, oder?

00:05:37: Was gibt es denn sonst noch für Voraussetzungen, die man mitbringen sollte?

00:05:39: Das Wetter ist ein riesiger Punkt.

00:05:42: Im strömenden Regen stehen wir natürlich nicht draußen.

00:05:45: Es gibt immer etwas drumherum zu tun,

00:05:47: sei es die Kellerarbeit oder Vorbereitungen, Maschinenwartungen etc.

00:05:54: Da gibt es mehr als genug Arbeit und uns wird es nicht langweilig.

00:05:58: Wir passen uns da ganz gut an.

00:06:02: Aber gegen Nieselregen sollte man schon resistent sein.

00:06:08: Was muss man noch mitbringen?

00:06:09: Wenn dir jemand sagt: „Mensch, ich überlege mir, das zu machen.“

00:06:12: Was würdest du denjenigen fragen?

00:06:14: Leidenschaft sollte man mitbringen, die Lust, motiviert zu sein, das zu machen,

00:06:19: egal wie es läuft, in schwierigen und guten Situationen, dass man dafür bereit ist.

00:06:25: Was sind z. B. schwierige Situationen?

00:06:27: Das Wetter auf jeden Fall.

00:06:29: Durch die heißeren Tage kann es auch sehr anstrengend werden.

00:06:33: Gibt es auch gefährliche Situationen?

00:06:35: Ich weiß noch von früher, dass man eine Kerze in den Keller mitgenommen hat, falls das CO2 zu viel wurde.

00:06:42: - Das war früher so, ja… - Das gibt es heute nicht mehr?

00:06:44: Das muss man Gott sei Dank heute nicht mehr machen.

00:06:47: Das hat man früher gemacht.

00:06:49: Früher war es üblich, dass man Gewölbekeller hatte.

00:06:52: Da hat man eine Kerze mitgenommen.

00:06:54: Wenn die Kerze erlischt, sollte man spätestens nach oben.

00:06:58: Aber auch das kann schiefgehen.

00:07:01: Mittlerweile sind die Keller teilweise ebenerdig und/oder gut durchlüftet.

00:07:07: Da ist man heute weiter.

00:07:10: Welche verschiedenen Wege gibt es denn zu diesem Beruf?

00:07:13: Du bist noch in der Ausbildung und wirst demnächst Gesellin sein.

00:07:16: So heißt das wahrscheinlich auch, oder?

00:07:18: Winzerin, Gesellin, ja.

00:07:19: Du bist ja schon Meister für Weinbau und Önologie, wenn ich es richtig im Kopf habe?

00:07:25: Genau, ich bin Techniker für Weinbau und Önologie.

00:07:28: Also etwas anderes…

00:07:30: Ja, den Meister in Weinbau kann man auch noch machen.

00:07:32: Aber ich bin Techniker.

00:07:33: Wo liegt der Unterschied zwischen Meister und Techniker?

00:07:36: Als Meister hat man noch ein Meisterprojekt.

00:07:39: Man begleitet einen Weinberg, eine Parzelle, eine Rebfläche mit einer Rebsorte, mit einem Projekt.

00:07:47: Das kann ganz verschieden sein.

00:07:49: Zum Beispiel die Auswirkungen eines Hagelnetzes, unabhängig von Hagel –

00:07:55: welchen Einfluss hat das auf das Wachstum, wie ist die Beschattung?

00:08:00: Das macht man anhand eines praktischen und eines theoretischen Beispiels.

00:08:07: Dadurch macht man seinen Meister.

00:08:09: Als Techniker habe ich vier Semester, also zwei Jahre Schule.

00:08:14: Wie lange geht der Meister?

00:08:16: Für den Meister hat man ein Jahr Schule.

00:08:18: In unserer Region wird das auch an derselben Schule gemacht.

00:08:24: Aber im Weinbau wird selten nur ein Meister gemacht.

00:08:28: Es ist gängig, Meister und Techniker zu machen – oder nur den Techniker.

00:08:35: Ich habe gesehen, dass es auch einen Wirtschafter für Weinbau und Önologie gibt.

00:08:39: Ist das wieder etwas anderes?

00:08:42: Den gibt es auch. Den Wirtschafter macht man im ersten Jahr.

00:08:47: Und im zweiten Jahr schließt man dann mit dem Techniker ab.

00:08:51: Ah, okay, das ist also ein Abschluss auf halber Strecke sozusagen.

00:08:55: Und du bist bald Gesellin.

00:08:57: Wie lange wirst du dann die Ausbildung gemacht haben?

00:08:59: Drei Jahre dauert die Ausbildung.

00:09:01: Die beginnt aktuell mit dem Berufsgrundschuljahr.

00:09:04: Das zweite und dritte Lehrjahr sind dann betrieblich mit Schule einmal pro Woche.

00:09:09: Also nicht en bloc wie bei manchen Ausbildungsberufen, sondern ihr habt jede Woche einmal Schule.

00:09:13: Gibt es da mehrere Schulen? Wo geht man da hin in Bayern?

00:09:16: Bei uns ist die Schule in Ochsenfurt. Das ist die einzige Schule in Franken.

00:09:20: Und dann gibt es in anderen Weinbaugebieten auch noch weitere Schulen.

00:09:23: Welche anderen Weinbaugebiete haben wir denn noch in Bayern?

00:09:25: In Bayern ist es nur in Franken.

00:09:29: Cool, also ihr seid einmal pro Woche in der Schule.

00:09:33: Was gibt es denn dort für Inhalte?

00:09:35: Was lerne ich denn als Winzerin, Sebastian?

00:09:38: Ich lerne natürlich die Grundlagen wie Bodenkunde und Pflanzenkunde,

00:09:43: habe aber auch Weinbau und Kellerwirtschaft als Unterrichtsfächer.

00:09:47: Dann gibt es noch Zusatzangebote, wie einen Kellerwirtschafskurs oder einen Schweißkurs,

00:09:56: weil das auch wichtig ist, dass man sich zu helfen weiß,

00:10:01: wenn bei einer Maschine etwas abbricht und man es schnell reparieren muss.

00:10:06: Zusätzlich wird auch noch ein Schlepperkurs in Triesdorf angeboten,

00:10:10: wo man einfach den Schlepper kennenlernt.

00:10:16: Also die Maschinen nochmal.

00:10:18: Hast du auch solche Kurse gemacht, Klara?

00:10:20: Ja, die sind Grundlage für die Ausbildung.

00:10:24: Das sind Fortbildungstage außerhalb der Schule.

00:10:28: Lernt man in der Schule auch, den Wein zu schmecken?

00:10:32: Man probiert öfters mal Weine.

00:10:34: Es gibt im Kellerwirtschaftskurs in der LWG auch einen riesigen Raum,

00:10:40: in dem man für Geschmackstests die Lichtfarbe verändern kann.

00:10:44: Da haben wir verschiedene Sachen probiert, wie z. B. Gummibärchen in rotem Licht.

00:10:49: Dann konnte man die Farbe nicht mehr sehen und musste den Geschmack erkennen.

00:10:52: Oder man bekommt Säfte in schwarzen Gläsern hingestellt

00:10:55: und muss riechen, was für ein Geschmack im Glas ist.

00:11:00: Kann ich mir das wie ein Labor vorstellen?

00:11:02: Ja, so ungefähr.

00:11:05: Und ich habe gehört, du hattest dort einen ganz guten Dozenten im Kellerwirtschaftskurs, oder?

00:11:09: Ja, ähm, beim Thema Süßreserve hat mit der Sebastian zur Seite gestanden.

00:11:14: Was heißt „Süßreserve“?

00:11:16: Süßreserve-Bereitung und Süßreserve-Dosage.

00:11:19: Das heißt, wenn ich mein fertiges Produkt habe und mich dafür entscheide,

00:11:25: dass der Wein noch etwas Süße verträgt, ein oder zwei Gramm Restzucker,

00:11:30: dann kann ich eben meine Süßreserve zum Dosieren verwenden.

00:11:34: Man kann sagen, es ist Traubensaft.

00:11:37: Ah, okay, das ist eine konkrete Aussage.

00:11:40: Ich wollte gerade fragen, ob es ein Zusatzstoff ist…

00:11:42: Nein, es ist einfach Traubensaft.

00:11:44: Also noch nicht vergorener Wein.

00:11:47: Es ist eigentlich viel einfacher, genau.

00:11:49: Sehr schön.

00:11:51: Gibt es denn auch noch ein Studium?

00:11:53: Es gibt verschiedene Zweige, die man in seinem Studium machen kann.

00:11:56: Man kann in verschiedene Bereiche eintauchen,

00:12:00: von Wein-Marketing, über Kellerwirtschaft bis zum Weinbau selbst.

00:12:07: Das kann man dann z. B. in Geisenheim machen.

00:12:10: Und den Winzermeister gibt es noch.

00:12:13: Das ist nochmal etwas anderes, oder?

00:12:15: Das sind zwei Fachrichtungen, also Weinbau/Önologie und Winzer, kann das sein?

00:12:19: Winzer sind die, die Einblick in den Weinbau draußen haben

00:12:26: und in der Natur arbeiten, aber auch Einblick in den Keller haben.

00:12:31: Weintechnologen sind noch eine Extrasparte,

00:12:36: gehören aber eigentlich wie eine Familie mit den Winzern zusammen.

00:12:40: Weintechnologen hat man früher Küfer genannt.

00:12:43: Die erhalten die Trauben und begleiten sie zum fertigen Wein.

00:12:51: Wenn ich mir Bilder heutiger Weinkeller anschaue,

00:12:55: sind das ja keine dunklen Gewölbekeller mehr mit Holzfässern,

00:12:59: sondern meistens gekachelte Räume mit Tanks oder wie nennt man die?

00:13:06: Edelstahltanks nennt man die.

00:13:08: Vor 20 Jahren hat man sich entschieden, auf Edelstahl umzustellen.

00:13:11: Aktuell kommt aber auch das Holz wieder.

00:13:13: Warum kommt das wieder? Ist da der Geschmack anders?

00:13:17: Ja, das hat eher einen hölzernen Geschmack.

00:13:19: - Also merkst du das richtig? - Ja, das merkt man.

00:13:22: Wie schaut denn so ein typischer Tag bei euch aus, falls es den überhaupt gibt?

00:13:27: Klara, fang doch du mal an.

00:13:29: Es gibt eigentlich gar keinen typischen Tag.

00:13:31: Jeder Tag ist sehr unterschiedlich.

00:13:33: Ich könnte es monatlich erklären.

00:13:35: Von November bis Ende März macht an den Rebschnitt.

00:13:40: Da schneidet man die Rebe und zieht sie nieder auf den Draht.

00:13:43: Das heißt, ich hole mir einen Ast und mache ihn um den Draht herum?

00:13:46: Ja sozusagen. Im Mai fängt man an auszubrechen.

00:13:50: Da entfernt man die überschüssigen Triebe.

00:13:54: Im Juni fängt man an, die niedergezogenen Reben, die am Draht hochwachsen, zu stecken.

00:14:01: Im Juli könnte man schon die Blätter entfernen, falls notwendig.

00:14:06: Im August ist es dann mal kurz entspannt und im September beginnt schon die Weinlese.

00:14:13: Und ab November startet dann derselbe Ablauf.

00:14:16: Aber jedes Jahr ist unterschiedlich.

00:14:19: Man kann es nie so genau vorhersagen.

00:14:21: Fährst du dann im August in Urlaub?

00:14:23: Nein. Im August sind oft Lesevorbereitungen und der Aufbau für die Lese.

00:14:28: Man kann nochmal kurz runterkommen, bevor der Stress beginnt,

00:14:32: und im September geht es dann los.

00:14:36: Sebastian, wie schaut es bei dir aus?

00:14:38: Ähnlich könnte man sagen.

00:14:40: Je nachdem, wie warm es im Jahr ist, kann der Austrieb früher passieren.

00:14:47: Dann verschieben sich diese ganzen Zeitfenster nach vorne.

00:14:51: Wie 2018, als man Ende August die Weinlese begann und dafür auch früher endete.

00:15:00: Parallel laufen aber auch noch die Kellerarbeiten. Das darf man nicht vergessen.

00:15:05: Also drinnen arbeiten, was macht man da so?

00:15:08: Im Frühjahr steht bei den meisten Weingütern und Winzern

00:15:14: die Filtration oder die Vorbereitung für die Füllung und dann die Füllung an.

00:15:20: Das kann auch zu einem anderen Zeitpunkt passieren, je nachdem, was für einen Wein man produziert.

00:15:26: Ist das dann der Wein von Vorjahr, der dann im Frühjahr reif zum Abfüllen ist?

00:15:31: Genau. Oder nur ein Teil davon.

00:15:33: Und der andere Teil reift noch weiter…

00:15:35: Genau. Man hat bestimmte Partien, die man in Holzfässern ausbaut

00:15:40: und denen man ein bestimmtes Lagerpotenzial mitgeben will

00:15:44: oder eine gewisse Reife, die man vielleicht Ende des Jahres abfüllt.

00:15:50: Wie entscheidet man denn, was man mit welchem Wein macht?

00:15:54: Probiert man und sagt: „Mensch, der kann noch ein bisschen und den füllen wir schon ab“?

00:15:57: Wie läuft sowas, Klara?

00:15:59: Ja, eigentlich könnte man das schon so sagen.

00:16:02: Der Winzer kann selbst entscheiden, was er mit dem Wein macht.

00:16:05: Er ist nicht abhängig von etwas.

00:16:07: Er kann selbst entscheiden, ob er zum Beispiel noch ein Jahr länger im Holzfass bleiben soll

00:16:12: oder ob er im März gefüllt werden soll.

00:16:16: Man kann also nochmal nachsteuern, oder?

00:16:20: Ja.

00:16:21: Gibt’s denn einen Moment am Tag, wo dir so richtig das Herz aufgeht?

00:16:26: Wenn man am Ende des Tages sieht, was man so alles geschafft hat – auch als Team.

00:16:31: Man hat viel Kontakt zu seinen Mitarbeitern. Es entwickeln sich Freundschaften.

00:16:35: Es ist einfach wunderschön.

00:16:38: Man unterhält sich auch sehr viel im Weinberg.

00:16:40: Und am Ende des Tages kann man sehen, was man alles zusammen geschaffen hat.

00:16:44: Es ist wie eine große Familie, muss man sagen.

00:16:46: Im positiven Sinne hoffentlich...

00:16:48: Ja, natürlich! Wie eine schöne Familie.

00:16:51: Wie eine zweite Familie.

00:16:53: Schön. Sebastian, wie geht’s da dir?

00:16:55: Ich finde einfach auch die Motivation dahinter schön, zu sehen, was man schafft und wofür man das macht,

00:17:03: dass man sich selbst verwirklichen und es auch nach außen bringen kann.

00:17:08: Ich erzeuge mein Produkt und drücke es im besten Fall einem Kunden in die Hand,

00:17:13: der damit vielleicht noch mehr Spaß hat als ich.

00:17:15: Dann hast du von der kleinen Beere bis zur Flasche, die du jemandem überreichst, alles mitgekriegt.

00:17:21: Ich begleite meinen Rebstock bis zur fertigen Traube

00:17:25: und dann die Traube bis zum fertigen Wein.

00:17:27: Das weiß man vorher ja nicht, wenn jedes Jahr anders ist.

00:17:32: Ich habe ein Entweder-oder-Spiel für euch vorbereitet.

00:17:35: Ich fange mit dir an, Klara: Prädikatswein oder Naturwein?

00:17:39: Ich würde auf Naturwein gehen. Es ist vielfältiger und anders.

00:17:46: Es sind zwei verschiedene Weinarten, könnte man sagen.

00:17:49: Er ist auch viel natürlicher, auch spontanvergoren, nichts zugesetzt,

00:17:55: die Hefen machen, was sie wollen – das nennt man „wilde Hefen“.

00:17:59: Sebastian, Weinverkostung oder Weinfest?

00:18:02: Da würde ich das Weinfest nehmen.

00:18:05: Gut, alles klar. Klara, Weinberg, Keller oder Büro?

00:18:10: Ich bin aktuell ein sehr großer Weinbergsmensch.

00:18:14: Aber die Arbeit im Keller macht mir auch sehr viel Spaß.

00:18:17: Aber im Büro… Nein. Zu lange sitzen kann ich nicht. Ich bin eher aktiv.

00:18:22: Sebastian, lieber früh am Morgen oder spät am Abend?

00:18:25: Früh am Morgen.

00:18:27: Klara, lieber Reben pflegen oder Trauben ernten?

00:18:30: Trauben ernten.

00:18:32: Es ist einfach so ein schönes Ergebnis, das am Ende herauskommt.

00:18:36: Für das ganze Jahr dann eigentlich.

00:18:38: Sebastian, Orange Wine, Rotling oder Rosé?

00:18:42: Rosé.

00:18:44: Kannst du kurz erklären, was der Unterschied ist?

00:18:46: Orange Wine geht wieder Richtung Naturwein.

00:18:50: Bei Rotling werden weiße und rote Trauben zusammen gepresst.

00:18:56: Und bei Rosé sprechen wir von ausschließlich roten Trauben, die hell gekeltert, hell gepresst werden.

00:19:03: Was heißt das?

00:19:05: Man presst die Beeren mit weniger Druck aus.

00:19:10: Dabei tritt der Saft aus der Beere aus, aber nicht die Farbstoffe aus der Schale

00:19:17: Ich frage mich immer bei den Berufen in unserem Podcast, welchen Sinn diese auch vermitteln können.

00:19:24: Viele Leute möchten einen Beruf mit Sinn ausüben,

00:19:28: der auch zukunftsfähig und vielleicht auch nachhaltig ist.

00:19:32: Was könnt ihr da über euren Beruf sagen?

00:19:35: Worin seht ihr da den Sinn, Klara?

00:19:38: Einerseits produzieren wir ein Genussmittel für die Menschen…

00:19:42: Wir verbreiten Emotionen, finde ich.

00:19:45: Wir geben unsere Philosophie und unser Herzblut über das ganze Jahr in die Flasche

00:19:54: und vermitteln das dem Kunden.

00:19:56: Und der Kunde kann seinen Wein zum Essen genießen oder einfach so am Abend.

00:20:04: Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man die Emotion und Leidenschaft mitvermittelt.

00:20:11: Das ist etwas ganz Schönes.

00:20:12: Du hast vorhin gesagt, dass 2018 ein Jahr war, wo ihr früher gelesen habt.

00:20:18: Es war ein heißes Jahr, wenn ich mich richtig erinnere.

00:20:20: Spürt ihr an solchen Beispielen dann den Klimawandel sehr stark?

00:20:25: Und wie geht ihr damit um?

00:20:26: Bewässerung ist ein Thema in Trocken- und Hitzeperioden.

00:20:32: Anpassung mit Rebsorten gibt es auch. Das ist halt schwierig.

00:20:37: Wenn man gewisse Reben gepflanzt hat, möchte man die alten Reben bewahren und halten.

00:20:42: Da versucht man, im Weinberg anders zu wirtschaften, indem man z. B. die Entblätterung dezenter macht.

00:20:52: Das Blatt ist wie ein Schirm, der die Traube vor Verbrennungen schützt.

00:20:57: Und so verzögere ich mit jeder Feineinstellung, dass ich Probleme durch das heiße Wetter bekomme.

00:21:07: Und Hagelnetze wären da auch eine Beschattung?

00:21:11: Das ist die Frage.

00:21:13: Es kann wahrscheinlich zu einem gewissen Teil zur Beschattung beitragen, aber nicht ausschlaggebend.

00:21:21: Da sind Blätter deutlich effektiver.

00:21:24: Klara, wenn dich jemand fragt, inwiefern der Beruf des Winzers ein Zukunftsberuf ist, was würdest du antworten?

00:21:31: Der Beruf hat Zukunft.

00:21:34: Wir sorgen dafür, dass keine Verwucherungen entstehen,

00:21:37: dass nicht nur Wald wächst durch unsere Weinberge.

00:21:39: Wir können den Klimawandel nicht beeinflussen, wir können uns nur anpassen.

00:21:43: Durch solche Maßnahmen, wie sie Sebastian gesagt hat, oder?

00:21:46: Ja.

00:21:47: Wenn du sagst „eine alte Rebsorte“,

00:21:50: wie lange sind denn die einzelnen Weinstöcke in einem Weinberg, Klara?

00:21:55: Wie alt werden die, wie lange hat man die?

00:21:58: Oder pfropft man die auch mal um,

00:22:00: dass es unten so bleibt und oben vielleicht etwas anderes draufkommt, wenn man sie anpassen muss?

00:22:03: So genau kann man das nicht sagen.

00:22:05: Man sagt so ca. 40 Jahre,

00:22:07: aber man kann ihn auch früher oder später roden, also herausreißen.

00:22:12: Und es gibt verschiedene Arten zum Draufpfropfen.

00:22:15: Eine neue Rebsorte entsteht innerhalb von zwei Jahren.

00:22:19: Dann kann man auch schon Ertrag ernten.

00:22:21: Dann kann man auch schneller reagieren.

00:22:23: Ah ja, spannend.

00:22:25: Wie ist das denn mit Absolventenzahlen? Wart ihr eher viele in der Klasse?

00:22:29: Werden es eher mehr oder weniger? Wie ist das bei euch?

00:22:32: Leider eher sinkend, muss man sagen.

00:22:36: Man merkt schon einen Unterschied der Klassengrößen zwischen unseren beiden Jahrgängen.

00:22:42: Ich war in der Ausbildung mit knapp 20 in der Klasse und bei euch waren es wie viele?

00:22:49: Bei uns sind es aktuell 15.

00:22:51: Heißt das dann, dass man nach der Ausbildung dann ziemlich sicher einen Job bekommt?

00:22:55: Ja, Winzer werden eigentlich immer gesucht.

00:22:58: Wo kann ich denn als Winzerin überall arbeiten?

00:23:01: Welche Möglichkeiten gibt es denn da, Klara?

00:23:03: Bei den Weingütern auf jeden Fall.

00:23:05: Dann gibt es auch noch Winzergenossenschaften oder auch viel Vermarktung in der Branche.

00:23:12: Wein muss vermarktet werden an die Kunden. Das ist sehr wichtig.

00:23:14: Da sind die Winzer ja auch top, finde ich.

00:23:17: Die machen das immer super, haben auch super Designs und kümmern sich.

00:23:20: Das find ich immer gut.

00:23:22: Das Schöne ist, dass wir als Winzer in jeden Bereich Einblicke bekommen.

00:23:28: Wir sind im Weinberg mit draußen. Wie schauen mit in den Keller.

00:23:32: Und wir sind auch bei der Vermarktung dabei.

00:23:36: Je nachdem, welche Stärken man hat und wie groß das Weingut ist,

00:23:39: kann man sich auf etwas spezialisieren.

00:23:43: Wenn du gerade die Größe von Weingütern ansprichst…

00:23:46: Ich habe im Netz Videos gefunden, wo nicht mit der Schere durchgegangen wurde,

00:23:50: sondern mit Traktoren mit Aufsätzen vorne dran, womit sie die Reben links und rechts „abrasiert“ haben.

00:23:56: Das fand ich auch abgefahren.

00:23:59: Das würde im steilen Weinberg wahrscheinlich gar nicht funktionieren, oder?

00:24:01: Muss man das da von Hand machen?

00:24:04: Es gibt mittlerweile schon viele Mechanisierungssysteme,

00:24:09: die es auch in sehr steilen Lagen ermöglichen, maschinell zu unterstützen.

00:24:15: Nicht jede Arbeit muss mehr per Hand erledigt werden,

00:24:19: z. B. das Einkürzen der Triebe, wenn sie über den Draht hinauswachsen

00:24:23: und wegen ihres Gewichts in die Zeile ragen würden.

00:24:27: Das wird Gott sei Dank mittlerweile mit der Maschine gemacht.

00:24:32: Cool.

00:24:33: Gibt es denn auch Sachen, die euch an eurem Beruf stören, Klara?

00:24:37: Stören nicht wirklich.

00:24:39: Wenn es halt regnet und man plant, etwas zu tun, wird dann aber vom Wetter aufgehalten

00:24:44: oder wenn es im Keller nicht so läuft, wie man möchte, dann sind das so Aspekte.

00:24:49: Was stört dich an deinem Beruf?

00:24:50: Ich habe gerade überlegt, aber mir ist nichts eingefallen.

00:24:54: Ich finde, alles hat seine Vor- und Nachteile –

00:24:58: auch wenn es regnet und es einem einen Strich durch die Rechnung macht.

00:25:03: Arbeit gibt es genug und man findet immer eine andere schöne Arbeit.

00:25:07: Also du findest nichts.

00:25:09: Ich habe noch ein Sätze-vervollständigen-Spiel mitgebracht.

00:25:12: Klara, ich beginne mit dir mit: „Mein lustigstes Erlebnis in der Ausbildung war…“

00:25:18: Na ja, man vergisst halt als Azubi mal, den Hahn aufzumachen

00:25:22: oder stellt die Pumpe in die falsche Richtung.

00:25:23: Es sind so Kleinigkeiten, die aber schnell behoben werden können.

00:25:26: Ich glaube, der Klassiker im Keller, der bestimmt jedem Azubi schon einmal passiert ist, ist beim Rührgerät.

00:25:35: Um es am Tank zu befestigen, muss man die Schraube zum Durchmischen in den Tank drücken.

00:25:45: Und wenn man sie vergisst herauszuziehen, kann man eine große Sauerei veranstalten. #

00:25:51: Aber das passiert jedem mal.

00:25:53: Das ist bestimmt 90 Prozent schon einmal passiert.

00:25:55: Am besten mit Rotwein, wenn eine besonders schöne Sauerei gibt...

00:25:58: …und man dann schön gebadet ist.

00:26:00: War das dann auch dein peinlichstes Erlebnis in der Ausbildung?

00:26:02: Oder hast du noch eines zu bieten?

00:26:05: Es ist sehr unangenehm in dem Moment,

00:26:08: aber das ist jedem schon einmal passiert, jeder kennt die Situation.

00:26:12: Ich würde es fast eher als lustig beschreiben.

00:26:17: Klara, „Weinbau ist für Quereinsteiger…“

00:26:20: Ja. Jeder kann Weinbau und Winzerin lernen.

00:26:24: Das ist für jeden offen.

00:26:27: Man findet überall eine Ausbildungsstelle.

00:26:31: Sebastian, „Weinbau eignet sich für alle, die…“

00:26:35: …Spaß haben, in der Natur zu arbeiten, etwas Eigenes zu kreieren und sich selbst zu verwirklichen.

00:26:41: Wo kann man sich da verwirklichen?

00:26:44: Ich finde es einfach wunderschön, seinen eigenen Wein zu machen,

00:26:48: zu machen worauf man Lust hat und am Ende stolz zu sein

00:26:54: und zu sagen: „Hey, das habe ich gemacht.“

00:26:57: Überlegt man sich dann: „Dieses Jahr will ich versuchen, so oder so einen Wein zu machen?“

00:27:01: Immer. Als Winzer läuft man immer offen durch die Welt,

00:27:05: hört sich verschiedene Meinungen an und nimmt davon etwas mit.

00:27:11: Das ist nicht nur draußen im Weinberg so, sondern auch im Keller.

00:27:15: Und dann probiert man auch verschiedene Sachen aus.

00:27:17: Schön, lebenslanges Lernen als Winzer.

00:27:20: Klara, an dich noch der Satz zum Vervollständigen:

00:27:23: „Der Grund für eine Ausbildung zur Winzerin oder zum Winzer ist…“

00:27:28: Es macht sehr viel Spaß, ist abwechslungsreich und vielfältig.

00:27:34: Es passt für dich also einfach gut.

00:27:36: Wo kann ich mich denn informieren, wenn ich Winzerin werden möchte?

00:27:39: Es gibt einen Fachberater an der LWG,

00:27:42: also der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim.

00:27:46: Aber man kann auch zu jedem Weingut gehen.

00:27:48: Da wissen sie meistens Bescheid und helfen einem weiter.

00:27:52: Super, dann gleich vor Ort, wo es mir gefällt und schmeckt.

00:27:56: Die können mir hoffentlich weiterhelfen.

00:27:58: Und bleibst gleich dort.

00:27:59: …und bleibe gleich dort, ja.

00:28:01: Vielen Dank, dass ihr den weiten Weg zu uns nach München genommen habt.

00:28:05: Oberbayern ist ja nicht gerade die Weinbaugegend.

00:28:07: Ihr seid darum eben aus Franken angereist.

00:28:10: Vielen Dank dafür und dass ihr uns diesen Einblick in euren Beruf gegeben habt

00:28:14: und auch dafür steht.

00:28:16: Wenn ihr Zuhörer und Zuschauer auch Lust bekommen habt,

00:28:20: den Geschmack eines ganzen Sommers, eines Weinbergs, in den Keller zu bringen und dort zu veredeln

00:28:25: und am Ende in ein Glas zu bringen

00:28:28: von jemandem, der damit vielleicht ganz emotional etwas feiert,

00:28:33: dann überlegt doch, ob vielleicht Winzerin oder Winzer etwas für wäre.

00:28:36: Die Informationsquellen haben wir euch schon genannt.

00:28:39: Ihr könnt auch noch auf der Homepage des Ministeriums schauen

00:28:41: und auch in unseren Shownotes der Podcastkanäle oder auf YouTube.

00:28:46: Vielen Dank fürs Zuschauen bzw. Zuhören.

00:28:50: Und wir verabschieden uns aus dem Bayerischen Staatsministerium

00:28:53: für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.

00:28:58: Outro: Land.Schafft.Bayern – Der Podcast.

00:29:03: Eine Produktion des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.